Geht nicht, gibt's nicht.

Automatische Symbolerkennung und Massenermittlung in "aufgelösten" DXF/DWG-Zeichnungen und CAD-Plotdateien

Rückblickend kann festgestellt werden, dass die Verfügbarkeit von CAD-Dateien im Bereich der elektrischen Installationstechnik in den letzten 10 Jahren stark zugenommen hat. Zumindest bei mittleren und grösseren Bauvorhaben werden den an der Ausführung und Planung beteiligten Unternehmen CAD-Daten, meistens im de facto Standard DXF/DWG zur Verfügung gestellt. Geblieben sind die mit dem Datenaustausch verbundenen Probleme in der Praxis (siehe hierzu auch "CAD-Datensalat", de 11/2001). Ausgehend von einem Mindestmass an Zeichnungsqualität, können z.B. mit Hilfe der "klick&lern"-Technologie des CAE/CAD-Systems elcoCAD R4 einfache Symbole automatisch in intelligente Objekte umgewandelt werden und stehen damit zur Weiterverarbeitung und Auswertung zur Verfügung.

Explosive CAD-Funktionen
Was aber, wenn man es mit einer sogenannten "aufgelösten" CAD-Zeichnung zu tun bekommt. Jeder AutoCAD-Anwender kennt den Befehl "URSPRUNG", der Symbole, die eine zusammengehörende logische Einheit bilden, in unzusammenhängende Einzelobjekte, wie Kreise, Linien, Texte etc. zerlegt. Die Ikone in der Bedienungsoberfäche von AutoCAD wird sinnhafter Weise durch eine Dynamitstange repräsentiert. Diese Funktion hat es wirklich in sich. Konsequent angewendet macht sie aus einem grundsätzlich auswertefähigen CAD-Modell eine reine Strichzeichnung. Anschliessend geht so gut wie gar nichts mehr - keine Stückliste, keine Massenermittlung, keine Generierung von Schemaplänen - die CAD-Zeichnung hat noch den Informationsgehalt eines Blatt Papiers. Viele CAD-Systeme enthalten auch beim DXF/DWG-Export eine Funktionen um Symbole, Blöcke oder Zellen in Ihre Bestandteile zu zerlegen, andere sind grundsätzlich nicht in der Lage, Symbole DXF/DWG-konform auszugeben. Ein Sonderfall ist die Eigenart
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