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Nachgefragt
CAD-Einsatz muss wirtschaftlich sein

Wir sprachen mit Dipl.-Inf. Oliver Hannappel, Leiter der Softwareentwicklung der Hannappel SOFTWARE in Wiesbaden, über den Einsatz von CAD in Elektrofachbetrieben.

»de«: Herr Hannappel, welche Probleme entstehen für den Elektrofachbetrieb, wenn das LV das Arbeiten mit CAD vorschreibt?

Es kann zu Problemen durch fehlerhaften Datenaustausch kommen, wenn unterschiedliche CAD-Systeme verwendet werden. Das kann schon in der Startphase zum Verzug führen, wenn beispielsweise die Ausführungsplanung nicht mit dem Baufortschritt mithalten kann. Dadurch entstehen zum Teil ausufernde Kosten.

»de«: Sollten CAD-Leistungen extern vergeben werden?

An erster Stelle muss die Wirtschftlichkeitsbetrachtung stehen. Eine Vergabe an Dienstleister bedeutet
Dipl.-Inf. O. Hannappel
immer höhere Kosten und lange Zeiten bei Planungsänderungen. Es gehört aber auch zum Image eines kompetenten Fachbetriebs, Projekte bestimmter Größenordnung im eigenen Haus bearbeiten zu können.

»de«: Wie kann man das Fehlerrisiko beim Datenaustausch verringern?

Fast alle professionell arbeitenden Planer und Architekten arbeiten mit auf AutoCAD basierenden Systemen. An diesem Punkt wird bei ausführenden Unternehmen häufig - durch den Einsatz von Billig-CAD-Systemen- am falschen Ende gespart. Man muss bedenken, was menschliche Arbeitszeit kostet und mit wie wenig eingesparten Mann-Stunden sich eine Investition in das richtige CAD-System bereits amortisiert.


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